Skandal um Hitler-Führer - Wein in Supermarkets am schönen Gardasee.

Empört reagierte der amerikanische Rechtsanwalt Michael Hirsch, der mit seiner Frau Cindy einige Flaschen Wein für Freunde in einem Supermarkt in Garda kaufen wollte. Ein ganzes Regal von Weinen ist mit Abbildungen Adolf Hitlers in verschiedensten Posen und Sprüchen wie "Ein Volk,ein Reich, ein Führer" im Angebot.
Der Anwalt aus Philadelphia und seine Frau reagierten empört. Fast die ganze Familie von Cindy kam in dem Konzentrationslager Auschwitz ums Leben. Hirsch rief den Geschäftsführer des Markets, der allerdings sich nur rechtfertigte, dass Hitler , Mussolini oder Che Guevara nur historische Personen seien und das dieser Verkauf eben nicht verboten sei. Hirsch verständigte die italienische Behörden. Der Minister für Integration Andrea Riccardi
"Diese Blödheiten gefährden das Ansehen unseres Landes. Vor allem in Amerika wird auf diese Dinge sehr sensibel reagiert. Das gehört abgestellt!".
Staatsanwalt Mario Guilio Schinaia:
"Juristisch können wir durch die Gesetzeslage nicht wirklich durchgreifen. Es sei denn es kommt zur einer Gesetzesänderung, die menschliche Blödheit unter Strafe stellt. In Österreich z.B wäre solch ein Verkauf Wiederbetätigung und wird oft mit mehrjähriger Haft bestraft."
 JF ABC-Onlinemagazin 11.08.2012
Fotos: ABCpix.net ©getty images
 

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