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Ein Album nach „lebenslanger Recherche“-ROLLING STONES "BLUE&LONESOME" ERSCHIENEN

 
Elf Jahre sind vergangenen, seit The Rolling Stones mit „A Bigger Bang“ ein eher biederes Popalbum veröffentlicht haben. Mit dem nun erschienenen „Blue & Lonesome“ schlägt die Band nun einen ganz anderen Weg ein. Geboten werden zwölf Coverversionen von Bluesklassikern, die einen eigentümlichen Charme versprühen.
 
Böse Zungen - im aktuellen Fall ein Musikkritiker der deutschen Zeitung „Welt“ - behaupten ja, dass die Rolling Stones seit mindestens zehn Jahren als Rolling-Stones-Coverband durch die Stadien ziehen. Auf „Blue & Lonesome“ covern Mick Jagger, Keith Richards, Ronnie Wood und Charlie Watts nicht sich selbst, dafür die Idole ihrer Jugend. Die zwölf Nummern wurden in nur drei Tagen im Londoner Studio von Mark Knopfler (Dire Straits) eingespielt - nach einer „lebenslangen Recherche“, wie es Gitarrist Wood gegenüber dem „Rolling Stone“ ausdrückte.
 
Bis die Finger bluten
Neidlos anerkennen muss man, dass die Stones eine passable Bluesband abgeben. Besonderen Eindruck hinterlässt Jaggers Spiel der Richter-Harmonika; der ursprünglich Mundharmonikaspieler und legendäre Gitarrist der Stones, Brian Jones, starb bereits 1969. Der Sound ist laut, rau und leicht verzerrt, die Band spielt energetisch und schenkt sich nichts. Bei einer Nummer hätten seine Finger geblutet, so hart habe er die Saiten geschlagen, so Richards.
Die Stücke stammen von längst vergessenen Größen wie Little Jimmy Reed, Otis Rush und Howlin’ Wolf, die Stones scheinen sie so ursprünglich wie möglich interpretieren zu wollen. Und so wirkt das Album trotz seiner musikalischen Qualität ein wenig sehr aus der Zeit gefallen.

 
Die Wurzeln nicht verleugnen
Manche Kritiker schrieben davon, dass die Stones mit „Blue & Lonesome“ zu ihren Wurzeln zurückkehren. Das trifft aber genaugenommen nur teilweise zu. Natürlich: Der Einfluss des Blues auf die Band ist in vielen Liedern unüberhörbar. Coverversionen von Bluesklassikern fanden auch immer wieder Eingang in Sessions der Gruppe. Eine urige Bluesband waren die Stones aber trotzdem nie, zu groß war ihre Hingabe zu Rock’n’Roll und Soul.
Für Jagger ist Blues auch irgendwie Pop - wenn man den Begriff Populärmusik etwas weiter fasst: „Als diese Aufnahmen herausgekommen sind“, sagte Jagger dem „Rolling Stone“ in Hinblick auf die Alben von Jimmy Reed und Co., „waren sie auf gewisse Weise Popmusik fürs Publikum.“ Wenn man für einen Moment die Genregrenzen aufhebe, wäre alles Popmusik.
Im Laufe ihrer Karriere haben sich die Stones zudem verdient gemacht um die Pflege und Erinnerung an die alten Bluesgrößen. Bereits 1965 brachten sie gegenüber den Sendeverantwortlichen einer US-Musikfernsehshow durch, Howlin’ Wolf auf die Bühne zu holen.

 
Differenzen unter der Gürtellinie
„Blue & Lonesome“ ist das erste Rolling-Stones-Album überhaupt, das ohne einen einzigen Beitrag von Jagger oder Richards auskommt. Der Entstehungsprozess zeigt sehr schön, wie schwer es die Dauerbrenner des Popbusiness haben, gemeinsam kreativ zu sein und das Ergebnis dann zu einem Produkt zu machen.
Nach „A Bigger Bang“ habe man das Gefühl gehabt, aus der künstlerischen Beziehung zwischen Jagger und Richards sei die Luft raus, befand der „Guardian“. Und tatsächlich ist das jetzige Bluesalbum ein Produkt von Sessions, bei denen die Stones eigentlich ein Album mit eigenen Kompositionen aufnehmen wollten. Laut Jagger hätte das Coveralbum gemeinsam mit dem neuen Werk erscheinen sollen.
Zu den kreativen Differenzen zwischen Jagger und Richards kamen auch persönliche. In seiner vor ein paar Jahren veröffentlichten Autobiografie äußerte sich Richards mehrmals abfällig über Jagger - und ging im wahrsten Sinne des Wortes unter die Gürtellinie, als er zum Besten gab, Jagger habe ein kleines Geschlechtsteil.

 
Darauf kann man sich einigen
Einigen konnte man sich in der Band dann offensichtlich nur auf die Bluesnummern. „Das Album hat sich selbst gemacht“, sagte Gitarrist Woods. Vielleicht ist es nur gutes Marketing, aber tatsächlich scheint die Eintracht zwischen den Streithansln Jagger und Richards verblüffend. „Das ist die beste Platte, die Mick Jagger je gemacht hat“, sagte Richards.
 
 VG ABCpixNEWS 04-12-2016
Quelle: ORF.at, Philip Pfleger
Fotos: ©ABCpixCEN/ Fritz Schimke
 
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FORMEL 1 WELTMEISTER ROSBERG IN WIEN ZURÜCKGETRETEN: „Es fühlt sich richtig gut an“

 
Nicht einmal eine Woche nach seinem errungenen WM-Titel hat Nico Rosberg am Freitag in Wien völlig überraschend seinen Rücktritt vom Motorsport erklärt. Der 31-jährige Deutsche hatte sich nach einem spannenden Kampf gegen seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton mit fünf Punkten Vorsprung durchgesetzt und damit 34 Jahren nach seinem Vater Keke erstmals die F1-Weltmeisterschaft gewonnen.
 
Nach einer extrem fordernden Saison bringe er nun nicht mehr genügend Motivation auf, erklärte Rosberg. „Ich habe den Berg erklommen, ich bin an der Spitze angekommen. Ich folge meinem Herzen. Es fühlt sich einfach richtig an“, sagte der Deutsche. „Ich kann euch sagen, diese Saison war verdammt hart. Nach den großen Enttäuschungen der letzten zwei Jahre habe ich wie verrückt alles gegeben, habe jeden Stein umgedreht und nichts unversucht gelassen; diese Enttäuschungen waren der Antrieb auf ein neues Level.“
 
Das Statement von Nico Rosberg
Nur wenige Stunden vor der offiziellen Übergabe des WM-Pokals in Wien gab der neue Weltmeister Nico Rosberg überraschend seinen Rücktritt bekannt.
 
„Spüre eine große Erleichterung“
Mit Hamilton duellierte sich Rosberg dreimal nacheinander um die WM. Zweimal musste Rosberg bittere Niederlagen gegen den Briten einstecken, ehe er in diesem Jahr die Oberhand behielt. „Jetzt bin ich im Hier und Jetzt, werde den Moment noch voll genießen. Ich spüre eine große Erleichterung. In den nächsten Wochen werde ich bestimmt noch mehr verstehen, was und wie dieses Jahr alles passiert ist“, sagte Rosberg.
Während der 31-Jährige seinen Rücktritt auch mit dem Umstand erklärte, dass er nun mehr Zeit für die Familie hätte, fiel ihm der Abschied von Mercedes sehr schwer. Sein Team bringe er in eine schwierige Situation. „Aber Toto (Teamchef Wolff, Anm.) hat mich verstanden. Er hat sofort erkannt, dass ich total überzeugt bin von meiner Entscheidung, und hat dies auch anerkannt. Ich werde auf alle Zeit sehr stolz sein, dass ich es geschafft habe, die Weltmeisterschaft im Silberpfeil mit diesem unglaublich tollen Team gewonnen zu haben.“

 
WM-Titel machte Entscheidung leicht
Der Sohn des früheren Weltmeisters Keke Rosberg hatte seine Karriere in der Formel 1 im Jahr 2006 beim Grand Prix in Bahrain begonnen. Nach vier Jahren beim Mittelklasseteam Williams wechselte er zum Werksteam von Mercedes und fuhr dort zunächst an der Seite von Rekordchampion Michael Schumacher. 2012 gewann er in China seinen ersten Grand Prix. Insgesamt bestritt Rosberg 206 Rennen, stand 30-mal auf der Poleposition und errang 23 Siege.
In seinem letzten Rennen in Abu Dhabi reichte Rosberg Rang zwei, um den Titel zu fixieren und sich seinen Kindheitstraum zu erfüllen. Dies bestärkte ihn in seiner Entscheidung zum Rücktritt. „Es ist sehr einfach, weil ich erreicht habe, was ich erreichen wollte“, führte er aus. Mit dem Gewinn des Titels sei eine große Last abgefallen. Über einen möglichen Abschied aus der Königsklasse des Motorsports hat Rosberg nach eigenen Angaben bereits nach dem Rennen in Japan am 9. Oktober nacgedacht.
„Als ich in Suzuka das Rennen gewann, war der Titel von da ab in meinen Händen. Der Druck war gestiegen und ich habe begonnen, darüber nachzudenken, den Rennsport als Weltmeister aufzugeben. Am Sonntagmorgen in Abu Dhabi, da wusste ich, dies hier könnte dein letztes Rennen sein“, sagte Rosberg. Am vergangenen Montag sei er sich endgültig über den Rücktritt im Klaren gewesen. „Mein nächster Schritt ist, ein Vater und Ehemann zu sein“, sagte Rosberg.

 
Steckbrief von Nico Rosberg
• Geboren: 27. Juni 1985 in Wiesbaden
• Wohnort: Monte Carlo, Monaco
• Größe/Gewicht: 1,78 m/67 kg
• Familienstand: verheiratet mit Vivian Sibold, eine Tochter (Alaia, 16 Monate)
• Hobbys: Triathlon, Fußball, Schach, Fotografie, Backgammon, Karaoke, Lesen
• Team: Mercedes AMG (seit 2010)
• zuvor bei: Williams (2006 bis 2009)
• Startnummer: 6
• Erster Grand Prix: 12. März 2006 in Bahrain für Williams
• Letzter GP: 27. November 2016 in Abu Dhabi für Mercedes
• Erster GP-Sieg: 15. April 2012 in China für Mercedes
• GP-Starts: 206
• GP-Siege: 23 (alle für Mercedes)
• Polepositions: 30 (alle für Mercedes)
• Podestplätze: 57 (23/25/9)
• WM-Punkte: 1.594,5

 
 GG ABCpixNEWS 03-12-2016
Fotos: ©ABCpixCEN/ DAILY MAIL
 
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Pirelli-Kalender 2017 trotzt "Terror von Perfektion". PETER LINDBERGH fotografierte.

 
Filmstars wie Helen Mirren, Uma Thurman,Nicole Kidman und Penelope Cruz haben sich für den Kalender ganz natürlich ablichten lassen.
 
Kein dominantes Make-up, viele Nahaufnahmen: Star-Fotograf Peter Lindbergh (72) will im neuen Pirelli-Kalender dem "Terror von Perfektion und Jugend" trotzen. Dafür fotografierte er zahlreiche Filmstars wie Helen Mirren (71), Uma Thurman (46) und Penelope Cruz (42) ganz natürlich - Mirren ("The Queen") etwa in eine Decke gehüllt.
 
Er habe etwas gegen den heutigen "Schönheits-Terror" tun wollen, sagte Lindbergh in einem am Dienstag vorgestellten Video zur 44. Edition des Pirelli-Kalenders. "Alles Unvollkommene ist verschwunden. Und das lässt nur leere Gesichter übrig", kritisierte der Deutsche bei einer Pressekonferenz in Paris.
Der Kalender des italienischen Reifenhersteller ist für erotische Fotografie bekannt. Lindberg fotografierte seine Models jedoch angezogen und wollte nach eigenen Worten ihre Gefühle einfangen. "Das ist eine andere Art der Nacktheit, die viel wichtiger ist als nackte Körperteile", sagte der Fotograf.
Schon im vergangenen Jahr hatte die Fotografin Annie Leibovitz im Pirelli Kalender starke Frauen überwiegend bekleidet gezeigt und sich kaum um verbreitete Schönheitsideale geschert. Lindbergh verantwortete den Pirelli-Kalender als erster Fotograf überhaupt bereits zum dritten Mal. Er nahm 14 Filmstars vor die Linse, darunter Jessica Chastain, Penelope Cruz, Nicole Kidman, Charlotte Rampling, Lea Seydoux und Kate Winslet.

 
 VG ABCpixNEWS 02-12-2016
Fotos: ©ABCpix.net/ Pirelli/ Peter Lindbergh
 
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RUSSISCHER FOTOGRAF FING DIE GROSSE LIEBE VON KLEINEN KINDERN ZU GROSSEN HUNDEN EIN.

 
Der russische Fotograf Andy SELIVERSTOFF (58) fing mit seiner Kamera mehrere Monate lang für sein Buch "Little Kids and Their big Dogs" die unendliche Liebe von kleinen Kindern zu grossen Hunden ein.
 
 VG ABCpixNEWS 02-12-2016
Fotos: ©ABCpixCEN
 
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ZUR SCHEIDUNG VON RICHARD UND CATHY LUGNER: SEHR GLÜCKLICH SENDET UNS "BAMBI" BRUCKNER -VIA FACEBOOK- FOTOS VON DEN MALEDIVEN. IRGENDWIE SIND ALLE HAPPY

 
Mittwoch 30.November 16, 11 Uhr ,Bezirksgericht Fünfhaus in Wien. Der sonst so publicitygeile Baumeister Richard Lugner versteckt sich mit einer roten Büroakte vor den wartenden Fotografen und Kamerateams. Wie wenn man ihn nicht kennen könnte. Doch diesmal ist es anders. Schon nach wenigen Minuten ist die Prozedur vorbei und das Kurzzeitehepaar ist geschieden.
 
Der sonst so mikrofongeeichte Unternehmer verschwindet durch einen Hintereingang ohne Worte. Cathy Lugner erscheint mit einen tränenreichen Gesicht und verschwindet ebenfalls ohne grossen Interviews.
Beide hat man schon anders angetroffen.
Gleichzeitig trafen via Facebook bei ABCpix Fotos von seiner ebenfalls ehemaligen Kurzzeitgeliebten "Bambi" Bruckner ein, die sie glücklich wie nie, auf einem Erholungsurlaub auf den Malediven zeigt.
Wir glauben schlussendlich, alle sind happy dass es vorbei ist.

 
 VG ABCpixNEWS 01-12-2016
Fotos: ©ABCpix.net
 
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STADTWERKE VORSTAND VERGLEICHT KLAGENFURT MIT ENTENHAUSEN. DIE STADT MUSS FRISTLOS ENTLASSENEN MANAGER PEHAM 700.000 EURO PLUS KOSTEN ZAHLEN.

 
Binnen weniger Tage wurde der Vorstand der Klagenfurter Stadtwerke, Christian Peham vor einem Jahr von der Klagenfurter Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz (SPÖ) fristlos gefeuert.
 
Der Grund:
Vertrauensbruch, weil er eine Kinderrutsche im Hallenbad sperren hat lassen und Bahngebühren im Hallenbad eingeführt hatte ohne vorher die Stadtpolitik zu informieren und die Genehmigung des Gemeindesrates einzuholen. Außerdem wurde ihm eine nicht abgesprochene Erhöhung der Fernwärmegebühren in der Hauptstadt vorgeworfen.
Alles habe sie erst über die Medien erfahren kritisierte die Bürgermeisterin.
Peham klagte, und forderte rund eine Million Euro. Nun endete der Streit beim Arbeitsgericht mit einem für die Stadt teuren Vergleich.700.000 Euro plus Anwaltskosten und volle Rehabilitation war das Ergebnis der ungerechtfertigten fristlosen Entlassung, die Mathiaschitz wohl noch lange nachhängen wird.
In einem offenen Brief, der ABCpix.net vorliegt, rechnete nun Peham mit der Politik und der offensichtlichen politischen Umfärbelung, Peham galt als FPÖ nahe, in Klagenfurt ab.
 
In seinem Schreiben, das wir auszugsweise gerne wiedergeben zieht er ordentlich vom Leder:

Meine Abberufung vor etwa einem Jahr, wo mir die Erhöhung der Fernwärmegebühren, die eigenmächtige Sperre der Kinderrutsche und die Einführung einer Bahngebühr im Hallenbad ohne Vorabinformation als Grund an die Stadtpolitik vorgeworfen worden sind. Ein beliebiges Beispiel: „/Dass wir von solchen Maßnahmen über die Medien erfahren müssen, kann einfach nicht sein/“. Nebenbei erwähnt werden derartigen Abberufungsgründen außerhalb der Stadt Klagenfurt nur in Entenhausen Beachtung geschenkt.
Tatsache ist, dass das ehemalige Aufsichtsratskollegium der „Energie Klagenfurt Gruppe (EKG) schon im Jänner 2015 in einem Schreiben an sämtliche Mitglieder des Stadtsenates die Fernwärmepreiserhöhung angekündigt hat. Tatsache ist, dass beide Aufsichtsratsgremien Stadtwerke (STW) und EKG in der Folge stets umfassend vom Vorstand informiert wurden, was die unzähligen, relevanten Sitzungsprotokolle bestätigen. Tatsache ist, dass die Eigentümervertreterin sowohl den Aufsichtsratsvorsitzenden als auch dessen Stellvertreter neu besetzt hat. Wäre es nicht zumindest deren Aufgabe gewesen – so ist das eben bei politischen Besetzungen – den Entsender gewissenhaft über die anstehenden Ereignisse im Unternehmen zu informieren? Fragt Peham in seinem Schreiben.
Dann bekommt Mathiaschitz ordentlich Fett ab, denn Beham kann beweisen, dass sie vorab, dass zumindestens der SPÖ Club vor der Abberufung über alles informiert war.
Peham: In der 11. Gemeinderatssitzung vom 1. März 2016 nörgelte die Bürgermeisterin abermals über mich:**„/Hoher Gemeinderat. Die Zahl der Prokuristen ist unter Peham von 2-3 auf 13 angestiegen./“ Vermutlich war sich die Koalition ihrer Sache – im Zusammenhang mit meiner ursprünglichen Abberufung und späteren Entlassung – doch nicht mehr so sicher, wie sie etwa vier Monate davor marktschreierisch behauptet hatte. Tatsache ist, dass vor meiner Vorstandsfunktion bereits 7 Prokuristen bei den Stadtwerken beschäftigt waren. Tatsache ist, dass es in meiner Zeit als Vorstand zu keinem Zeitpunkt 13 Prokuristen gegeben hat. Ich frage Euch: ist es nun ungerechtfertigt oder gar unangemessen die Frage zu stellen, warum sich nicht zumindest einer von 31 Koalitions-Gemeinderäten die Mühe gemacht hat, im Firmenbuch die Fakten auszuheben?
Auf die permanenten, untergriffigen Vorwürfe der Stadt-Koalitionäre zu den Bedingungen meines Vorstandsvertrages wollte ich an dieser Stelle gar nicht weiter eingehen, zumal ich die diesbezüglichen medialen Entrüstungen als ebenso befremdlich wie entbehrlich empfunden habe.
Ich möchte aber noch auf weitere Verdächtigungen der Bürgermeisterin gegen meine Person im Zuge des legendären Referates in der Gemeinderatssitzung vom 18.10.2016 zu sprechen kommen. Zum wiederholten Mal auf die Gründe meiner Abberufung zurückkommend, wurde diesmal ergänzt, dass es grobe Auffassungsunterschiede bei der mittelfristigen Finanzplanung gegeben hätte. Dies sei konkret beim Cash-Flow für das Budget 2016 passiert. Tatsache ist, dass ich bereits zwei Monate! vor der Beschlussfassung des Budgets 2016 als Vorstand abberufen worden bin! Unter anderem hört man auch Folgendes im Zuge der Beantwortung einer Anfrage: „/Es ist auch über diese einvernehmliche Lösung Stillschweigen vereinbart worden, auf Wunsch von Herrn Direktor Peham/.“ Tatsache ist, dass die Klausel betreffend Stillschweigen _nicht_ auf meine Initiative hin aufgenommen wurde. Tatsache ist, dass ebenfalls _nicht_ auf meine Initiative hin eine Klausel aufgenommen wurde/, /wonach/„keine der beiden Seiten über den jeweils anderen herabsetzende und/oder kreditschädigende oder sonstige negative Äußerungen abgeben wird, die das Image des jeweils anderen Teils beeinträchtigen könnten.“ /Wie Ihr es ja selbst miterleben konntet, war die Tinte noch nicht trocken, als die Verunglimpfungen ihren weiteren Lauf nahmen...

 
 MW ABCpixNEWS 30-11-2016
Fotos zeigen: SPÖ Bürgermeisterin Mathiaschitz, Vorstand Christian Peham ©ABCpix.net
Bericht: Chefreporter MANFRED WRUSSNIG
 
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